Aktuelles
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Neue Mitarbeiterin im Verwaltungsbüro
Thomas Schaaf / 14. Dezember 2016

Seit dem 5. September 2016 ist Frau Jennifer Haupt verantwortliche Mitarbeiterin im Hauptbüro. Die Geschäftsführer Simon Schaaf und Thomas Schaaf freuen sich, mit Frau Haupt eine kompetente, fleißige und freundliche Mitarbeiterin gewonnen zu haben, die auch für die Anliegen der Kunden und Mitarbeiter ein offenes Ohr hat.

Die Geschäftsleitung bittet, Frau Haupt das nötige Vertrauen für eine weitere gute Zusammenarbeit entgegen zu bringen.


Die Geschäftsführer Thomas Schaaf (links) und Simon Schaaf (rechts) mit der neuen Mitarbeiterin Jennifer Haupt.

 


Neue Reifen für den Schaufellader Liebherr 544
Thomas Schaaf / 8. Oktober 2016

Neue Bridgestone-Reifen der Größe 23.5 R25 bekam kürzlich der Liebherr-Schaufellader 544 verpasst, nachdem die als Erstausrüstung beim Neukauf montierten Michelin-Reifen nach 6.500 Stunden in arbeitstäglichem Dauereinsatz bei Wind und Wetter ihr Profil verschlissen hatten. Die Reifenfirma Alterauge aus Kettig bei Koblenz hatte das günstigste Angebot für die Maßnahme abgegeben.



Der dritte abgefahrene Reifen wird mit dem Kranarmgreifer abgezogen und abgelegt.



Der Kranarm hat einen neuen Reifen vom LKW geholt und setzt ihn gleich über den Reifenträger.

Vor Ort zogen die Mitarbeiter der Firma Alterauge die Altreifen mit ihrem auf LKW aufgebauten speziell ausgerüsteten Greifkran ab und zogen dann die neuen Reifen auf die Reifenträger. Für die Fahrer des Schaufelladers bedeuten die neuen Reifen erheblich mehr Grip, d.h., mit den neuen Reifen ist die Haftreibung bedeutend besser als mit den abgefahrenen "Schlappen", insbesondere zeigt sich das immer besonders in der anstehenden Nässeperiode im Herbst und Winter. Firmenchef Thomas Schaaf hofft natürlich, dass sich die Haltbarkeit der erstmals eingesetzten Bridgeston-Reifen als ebenbürtig zu den Michelin-Reifen erweisen.


Rekultivierung in Lantershofen erfolgreich fortgesetzt
Thomas Schaaf / 4. MaI 2016

Die Baumaßnahme HARIBO im Innovationspark Grafschaft hat merkliche Spuren in der Grube Lantershofen hinterlassen. Für eine Terassierung des Baufeldes in hängigem Gelände waren in der Herbst- und Winterzeit Ende 2014 innerhalb von vier Monaten erhebliche Bodenbewegungen durchzuführen.


Schwere Planierraupen waren zum Einbau der großen Aushubmenge notwendig. Mit einer Schicht Mutterboden wurden die verkippten Flächen verbessert.


Ein großer Fuhrpark, hier sieht man noch nicht einmal die Hälfte der eingesetzten LKW, bewerkstelligte die Verbringung der Aushubmengen von der Baustelle in die Grube.

Ein Teil des ausgebauten Materials konnte an der Baustelle zur Terrassierung wiederverwendet werden. Der größte Teil musste deponiert werden oder zu Rekultivierungszwecken verwendet werden. Dies war in unserer bereits ausgetonten Grube Lantershofen der Fall. Erhebliche Anstrengungen waren nötig, die anfallenden Mengen anzunehmen und zügig in die Grube einzubauen. Mehrere schwere Planierraupen, etliche Kehrmaschinen und anderes Gerät waren notwendig, die hohe stündliche Schlagzahl der Anlieferung von bis zu 25 Baustellen-Vierachsern zu bewältigen. Durch die große Annahmemenge hat sich der Verfüllungsraum in der Grube merklich verkleinert.


Mehrere Kehrmaschinen, auch Nasskehrmaschinen, wurden auf den öffentlichen Straßen den Baustellen und der Grube eingesetzt.

Ab April 2016 läuft die Anlieferung von ca. 8.000 Kubikmetern für die Erweiterung eines Regenrückhaltebeckens im Innovationspark Grafscahft. Weitere Ackerflächen werden geschaffen.

Derzeit läuft für ca. drei Wochen eine weitere Baumaßnahme aus dem Innovationspark Grafschaft an. Vorwiegend mit Tandem-Anhänger-Traktoren liefert die Baufirma Zehe Aushub aus einem zu erweiterten Regenrückhaltebecken an. Die Mengen werden in unserem ehemaligen Tagebau so eingebaut, dass nach der Aufbringung von Mutterboden und mutterbodenfähigem Material weitere Flächen der Landwirtschaft zurückgegeben werden können.


Weiterer einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer
Thomas Schaaf / 8. August 2015

Der bisherige Gesamt-Prokurist Simon Schaaf ist zum weiteren stets einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Kettiger Thonwerke bestellt, der ermächtigt ist, mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte mit der Gesellschaft vorzunehmen.

Hiermit wird frühzeitig sichergestellt, dass beim späteren Ausscheiden von Geschäftsführer Thomas Schaaf ein reibungsloser Übergang in der Leitung des Unternehmens ermöglicht wird und schon jetzt die Verantwortung für den Familienbetrieb auf mehrere Schultern verteilt werden kann.

Geschäftsführung und Belegschaft wünschen Simon Schaaf und der Firma Kettiger Thonwerke für die Zukunft viel Erfolg, Freude und GLÜCK  AUF. 


Alt-Geschäftsführer Thomas Schaaf (links) wünscht dem neuen Geschäftsführer Simon Schaaf Glück Auf.


Ab ins Museum : Weserhütte-Schaufelradbagger
Thomas Schaaf / 14. September 2014

Vor vier Jahren hatten die Kettiger Thonwerke in ihrem Tonabbaubetrieb Grube Ringen die seit 1968 bestehende Förderbandanlage und die zugehörigen Fördergeräte, zwei elektrisch betriebene Schaufelradbagger Weserhütte SR 25, außer Betrieb genommen, nachdem sie mehrere Jahrzehnte sehr zuverlässig ihren Dienst getan hatten. Die Förderkapazität eines solchen Baggers lag im Schnitt bei täglich maximal 200 Tonnen - wenn alles gut lief. Daher wurde bereits frühzeitig mittels Diesel-hydraulischem Löffelbagger und LKW der Tonförderung zugearbeitet und später dann ganz auf Hydraulikbagger ohne Förderbänder umgestellt. Vorteil der Bandanlage war, dass beinahe bei jedem Wetter gefördert werden konnte und durch die sehr gute Sicht des Schaufelradbaggerführers auf den zu fördernden Ton beste Sortenreinheit gewährleistet werden konnte.


Hat gute Dienste geleistet uns soll jetzt ins Museum: außer Betrieb gestellter Schaufelradbagger Weserhütte SR 25.

Achim Schönberger (rechts) vom Verein Geowelt Fortuna bedankt sich bei Geschäftsführer Thomas Schaaf für die kostenlose Überlassung des alten Abbaugerätes SR 25.

Vier Jahre lang hatte die Geschäftsleitung versucht, statt einer Verschrottung irgendwie eine anere Verwendung für die technisch einwandfreien Schaufelradbagger zu finden. Über den Westerwälder Tonbergbaubetrieb Stefan Schmidt KG bahnten sich dann Kontakte zum Feld- und Grubenbahnmuseum Fortuna und dem Besucherbergwerk Grube Fortuna an, die jetzt zu ersten Vorbereitungen zum Abtransport eines der beiden Bagger führten. Achim Schönberger vom verantwortlichen Verein "Verein Geowelt Fortuna" rückte mit einem Arbeitstrupp und Unterstützung vom Technischen Hilfswerk an, um den Schaufelradbagger transportbereit per Tieflader zu machen. Später soll er mittels Kran auf einen Tieflader gehoben und zum Feldbahnmuseum transportiert werden. Hier soll er wieder elektrisch angeschlossen und betriebsbereit gemacht werden.


Vor dem Schaufelradbagger SR 25 haben sich die Akteure für ein Erinnerungsfoto aufgestellt (von rechts): Grubenmeister Jasmin Ibrahimovic, Achim Schönberger von der "Fortuna", Geschäftsführer Thomas Schaaf und die THW-Mitarbeiter.

Ausschnitt aus dem Prospekt des Feld- und Grubenbahnmuseums Fortuna bei Solms, das zwischen Weilburg / Wetzlar Richtung Gießen liegt.



Rapsernte ist in vollem Gang
Thomas Schaaf / 18. Juli 2014

Auf der ganzen Grafschaft ist die Ernte im vollem Gange. Auch auf den rekultivierten Feldern der ehemaligen Tongrube Lantershofen wird eine zufriedenstellende Ernte eingeholt. Nach Gerste im Vorjahr säte Landwirt Carlo Jöntgen aus Karweiler Raps als Folgefrucht. Der Mais auf dem großen Feld an der Grube Ringen, ebenfalls ehemaliges Ton-Abbauland, wird vorraussichtlich Mitte Oktober reif zum Abmachen sein. Das Feld hat Landwirt Hans-Josef Althausen aus Odendorf "unter dem Pflug".

Nachdem die Gerste zumeist noch vor dem großen Regen eingeholt werden konnte, ist jetzt nach der ersehnten Wettererholung der Raps an der Reihe, danach werd Weizen und Roggen unters "Messer" kommen. Leichter Hagelschlag im Zuge von Starkregen und Gewittern hat vor einigen Tagen dem Grafschafter Raps und den anderen Feldfrüchten wohl nicht wesentlich geschadet, allenfalls punktuell scheint es nennenswerte Schäden gegeben zu haben.


Carlo Jöntgen aus Karweiler ist mit seinen Gerätschaften voll in der Ernte eingespannt. Jahrelange Bearbeitung und Pflege der Flächen durch Althausen-Agrar und den jetzigen Pächter haben sich ausgezahlt.

Jagdaufseher Heinz Bach aus der Gartenstraße wartet am Feldesrand auf Schwarzwild, das im Raps "drückt" und in der Feldfrucht ziemlichen Schaden verursacht hat. Die großen renaturierten und weitestgehend naturbelassenen oder sukkzessiven natürlichen Bereiche der ehemaligen Tongrube ziehen jedes Wild, auch Schwarzwild, magisch an.

An manch einem Feld steht bei der Ernte der Jäger gleich daneben, hat doch in den letzten Jahren das Wildschwein in der Zahl kräftig zugelegt. Entsprechend höher fällt der Schaden für die Landwirte aus. Zumeist muss dann der Jagdpächter den Ernteausfall dem Bauern bezahlen.


Gut gewachsen ist der Raps auf dem rekultivierten Acker der ehemaligen Tongrube..

Der Mähdrescher zieht bei großer Hitze seine Bahnen.

Äpfel und Kirschen am Birnensortengarten
Thomas Schaaf / 17. Februar 2014

Streuobstwiese entlang der Betriebszufahrt angelegt

Gewissermaßen als leckere Konkurrenz zum Lantershofener Birnensortengarten mit seinen siebzig Birnensorten entlang unserer Betriebszufahrt haben wir dort im unteren Teilstück ebenfalls Obstbäume vorwiegend älterer Sorten wie die Apfelsorten Rheinischer Krummstiel, Goldrenette, Goldparmäne oder Boskoop gepflanzt. Auch Kernobst wie Mirabelle von Nancy, Pflaume Königin Luise, Nektarine oder auch Kassins frühe Herzkirsche stellen jetzt ein gärtnerisches Pendant zu der Birnenübermacht dar, die vor einigen Jahren als Ausgleichsmaßnahme für den Radweg von Lantershofen nach Ringen durch die Straßenverwaltung gepflanzt worden war. Bisher kleinstes und schmalstes Pflanzbäumchen in unserer neuen Streuobstwiese ist die Echte Walnuss, die allerdings von ziemlich großem Wuchs, größer als die anderen Sorten, werden soll. Daher haben wir ihr auch einen solitären Pflanzplatz direkt an der Betriebseinfahrt zugewiesen.


An der Betriebszufahrt werden die Obstbäume gesetzt. Im Hintergrund sieht man Karweiler.


Werkstattmeister Reiner Dünker (links) und Grubenmeister Jasmin Ibrahimovic rammen die Pfähle für die jungen Baume ein.

Lieferant der Bäume war die bekannte Meckenheimer Baumschulfirma Ley, die mit ihrem Verkaufsbetrieb Sängerhof einer der bekanntesten Anbieter hier im Raume ist. Unter fachlicher Anleitung von Peter Zorn und Grubenmeister Jasmin Ibrahimovic brachten unsere Mitarbeiter Florian Hecker und Thomas Wollersheim die Pflanzballen nach Wässerung in den Boden. Vielleicht können sie im Herbst die eine oder andere erste Frucht probieren.

Rekultivierung und Renaturierung in den Tagebauen Ringen und Lantershofen
Thomas Schaaf / 29. September 2013

Wiederherstellung von Ackerland durch Verfüllung mit unbelastetem Erdaushub

Beinahe 100 Jahre lang haben wir in der 1904 eröffneten Grube Lantershofen den Rohstoff Ton abgebaut. Mehrere hundert Familien haben hier ihren Lebensunterhalt verdient. Schon früh in den 70er Jahren haben wir mit ersten Renaturierungsmaßnahmen wie Anpflanzungen, Aufforstung und der Anlage von natürlichen Sukzessionsflächen begonnen. Wenig später haben wir einen großen Naturteich angelegt und aus ehemaligen Wasserabsetzbecken zur Klärung von Tonwasser großzügige natürliche Wasserflächen für den Erhalt  und die Weiterentwicklung der natürlichen Gegebenheiten entwickelt.

Beinahe 100 Jahre lang haben wir in der 1904 eröffneten Grube Lantershofen den Rohstoff Ton abgebaut. Mehrere hundert Familien haben hier ihren Lebensunterhalt verdient. Schon früh in den 70er Jahren haben wir mit ersten Renaturierungsmaßnahmen wie Anpflanzungen, Aufforstung und der Anlage von natürlichen Sukzessionsflächen begonnen. Wenig später haben wir einen großen Naturteich angelegt und aus ehemaligen Wasserabsetzbecken zur Klärung von Tonwasser großzügige natürliche Wasserflächen für den Erhalt  und die Weiterentwicklung der natürlichen Gegebenheiten entwickelt.


Im Naturschutzgebiet "Am Lantershofener Galgen" (nichtöffentlich, bergrechtliches Betretungsverbot).
In den 80er Jahren führten unsere Rekultivierungs- und Renaturierungsbemühungen zur Ausweisung eines Naturschutzgebietes von ca. 13 Hektar. Zusammen mit den Aufforstungs - und Sukzessionsflächen haben wir so bereits mehr als die Hälfte der für den Tonabbau in Anspruch genommenen landwirtschaftlichen Flächen für Zwecke des Naturschutzes und einer ökologisch hochwertigen Landschaft zur Verfügung gestellt.

Seit mehr als 30 Jahren verfüllen wir die andere Hälfte der Grube Lantershofen, also die verbliebene Grubenmulde, mit unbelastetem Erdaushub aus den örtlichen Baustellen. Besitzern von kleinen oder auch großen Erdaushubmengen bieten wir eine ortsnahe Entsorgungsmöglichkeit, die von Bauherren und Bauunternehmern ebenso wie von Kleinanlieferern gerne angenommen wird.

Durch die Verfüllung soll landwirtschaftliches Ackerland wieder hergestellt und der Landwirtschaft zurückgegeben werden. Über vier Hektar geht schon wieder der Pflug, weitere Ackerflächen werden sukzessiv mit der Verfüllung folgen, andere Flächen umsäumen als Naturstreifen die Grenzen der Grube und vernetzen diese mit dem Fuchsbach, dem Ringener und Lantershofener Wald, dem alten Bahndamm in Ringen und sogar mit dem Straßenbegleitgrün an der Landstraße 83 und am neuen Radweg.
In wenigen Jahren wird die Grube Lantershofen vollständig verfüllt und rekultiviert sein. Wenige hundert Meter gegenüber liegt die Tongrube Ringen. Hierhin wollen wir das bewährte Rekultivierungsverfahren übernehmen, das wir seit mehr als dreißig Jahren praktizieren: Sechs Hektar sind bereits rekultiviert für die Landwirtschaft,  die Bachaue des Ringener Bachs ist renaturiert, weitere Flächen werden sukzessiv folgen. Die verbleibende Grubenmulde wird wie in der Lantershofener Grube dann mit Erdaushub verfüllt und rekultiviert oder zur Naturentwicklung bereitgestellt.

Hinweis: Aus Sicherheits- und Naturschutzgründen besteht für die Gruben und das Naturschutzgebietes ein striktes Betretungsverbot.